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Einkommen & Gehalt

Gehaltserhöhungs-Rechner: Was bleibt netto von der Erhöhung?

Brutto-Erhöhung eingeben — sehen, wie viel davon netto wirklich ankommt.

Der Gehaltserhöhungs-Rechner rechnet mit den aktuellen Werten für das Steuerjahr 2026. Die Berechnung läuft live in deinem Browser – kostenlos, ohne Anmeldung und ohne dass deine Eingaben übertragen werden. Wie das Ergebnis zustande kommt, erklärt der Abschnitt „So wird gerechnet" weiter unten.

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Hinweis: Unverbindliche Berechnung ohne Gewähr — ersetzt keine Steuerberatung. Alle Angaben ohne Gewähr auf Vollständigkeit und Richtigkeit.

So wird gerechnet

Formel & Rechenweg

Der Rechner ermittelt zweimal das Nettogehalt (vor und nach der Erhöhung) mit derselben Engine wie der Brutto-Netto-Rechner und vergleicht beide Ergebnisse. Da jeder zusätzliche Euro mit deinem persönlichen Grenzsteuersatz belastet wird — nicht mit dem Durchschnittssatz —, kommt von einer Erhöhung anteilig weniger an als vom bisherigen Gehalt.

Von einer Gehaltserhöhung kommt netto immer weniger an als der Bruttozuwachs – und das liegt am Grenzsteuersatz. Jeder zusätzlich verdiente Euro wird nicht mit dem Durchschnittssteuersatz belastet, sondern mit dem höheren Grenzsteuersatz, der am oberen Ende deines Einkommens greift. Bei mittleren Einkommen liegt er schnell bei 30 bis 40 Prozent; dazu kommen Sozialabgaben, solange du unter den Beitragsbemessungsgrenzen liegst. Der Rechner ermittelt deshalb dein Netto zweimal – vor und nach der Erhöhung – und zeigt die tatsächliche Differenz. Wichtig zu wissen: Eine Erhöhung lohnt sich trotzdem immer, denn netto bleibt unterm Strich mehr übrig. Wer besonders effizient mehr herausholen möchte, kann mit dem Arbeitgeber über steuerbegünstigte Alternativen sprechen: den steuerfreien Sachbezug bis 50 € im Monat, eine betriebliche Altersvorsorge oder ein Dienstrad per Gehaltsumwandlung.

Häufige Fragen

Warum kommt von meiner Gehaltserhöhung so wenig an?

Weil zusätzliche Euro mit deinem Grenzsteuersatz besteuert werden – dem Satz auf den letzten Teil deines Einkommens, nicht dem niedrigeren Durchschnittssatz. Zusammen mit den Sozialabgaben bleibt von 100 € brutto mehr Gehalt je nach Einkommen oft nur rund die Hälfte netto übrig.

Lohnt sich eine Gehaltserhöhung trotzdem immer?

Ja. Der verbreitete Mythos, man habe nach einer Erhöhung „am Ende weniger", stimmt nicht – auch ein Wechsel in eine höhere Progression kann dein Netto niemals unter den vorherigen Wert drücken. Es bleibt immer mehr übrig, nur eben nicht der volle Bruttozuwachs.

Was ist besser: Gehaltserhöhung oder Sachbezug?

Rein steuerlich ist ein steuerfreier Sachbezug (bis 50 € im Monat) oder eine betriebliche Altersvorsorge effizienter, weil dort keine oder geringere Abgaben anfallen. Eine klassische Gehaltserhöhung ist dafür flexibel verfügbar und erhöht die Basis für Rente und künftige Erhöhungen. Was besser passt, hängt vom Einzelfall ab.

Quellen & Rechtsgrundlagen

  • Einkommensteuergesetz (EStG), insb. §§ 32a, 39b – gesetze-im-internet.de
  • Sozialgesetzbuch (SGB V, XI, III, IV) sowie SV-Rechengrößenverordnung 2026
  • Bundesministerium der Finanzen (BMF): Steuertarif und Programmablaufplan 2026
  • Bekanntmachungen zu Beitragssätzen, Faktor F und durchschnittlichem Zusatzbeitrag 2026

Rechtsstand: Steuerjahr 2026. Maßgeblich sind stets die amtlichen Quellen in ihrer aktuellen Fassung.

Jonas Jeamin Kröhn

Recherchiert und mit amtlichen Quellen (EStG, SGB, BMF) abgeglichen. Keine individuelle Steuerberatung.

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