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Immobilien & Wohnen

Grunderwerbsteuer-Rechner 2026 (alle Bundesländer)

3,5–6,5 % je Bundesland — plus kompletter Kaufnebenkosten-Überblick.

Der Grunderwerbsteuer-Rechner rechnet mit den aktuellen Werten für das Steuerjahr 2026. Die Berechnung läuft live in deinem Browser – kostenlos, ohne Anmeldung und ohne dass deine Eingaben übertragen werden. Wie das Ergebnis zustande kommt, erklärt der Abschnitt „So wird gerechnet" weiter unten.

Eingaben

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Üblich: 3,57 % (hälftige Teilung von 7,14 % inkl. MwSt). 0 bei provisionsfreiem Kauf.

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Hinweis: Unverbindliche Berechnung ohne Gewähr — ersetzt keine Steuerberatung. Alle Angaben ohne Gewähr auf Vollständigkeit und Richtigkeit.

So wird gerechnet

Formel & Rechenweg

Grunderwerbsteuer = Kaufpreis × Steuersatz des Bundeslandes (3,5 % in Bayern bis 6,5 % in NRW, Brandenburg, Saarland, Schleswig-Holstein und Thüringen). Zusätzlich zeigt der Rechner die typischen weiteren Kaufnebenkosten: Notar und Grundbuch (Richtwert ~2 %) sowie die Maklerprovision — zusammen machen Nebenkosten oft 9–12 % des Kaufpreises aus.

Die Grunderwerbsteuer fällt beim Kauf eines Grundstücks oder einer Immobilie an und ist einer der größten Posten unter den Kaufnebenkosten. Ihre Höhe legt jedes Bundesland selbst fest; die Sätze reichen 2026 von 3,5 Prozent in Bayern und Sachsen bis 6,5 Prozent unter anderem in Nordrhein-Westfalen, Brandenburg, dem Saarland und Schleswig-Holstein. Bemessungsgrundlage ist der Kaufpreis inklusive fest mit dem Gebäude verbundener Bestandteile. Bewegliches Inventar wie eine Einbauküche, Möbel oder eine Sauna zählt dagegen nicht dazu – wird es im Kaufvertrag gesondert und realistisch ausgewiesen, mindert es die Bemessungsgrundlage und damit die Steuer. Für Eigennutzer ist die Grunderwerbsteuer nicht absetzbar; Vermieter können sie hingegen als Teil der Anschaffungskosten über die Abschreibung geltend machen. Die Zahlung ist Voraussetzung für die Eintragung ins Grundbuch: Erst nach Begleichung stellt das Finanzamt die Unbedenklichkeitsbescheinigung aus. Zusammen mit Notar, Grundbuch und gegebenenfalls Maklerprovision summieren sich die Nebenkosten häufig auf 9 bis 12 Prozent des Kaufpreises.

Häufige Fragen

Welches Bundesland hat die niedrigste Grunderwerbsteuer?

Am günstigsten sind Bayern und Sachsen mit jeweils 3,5 Prozent. Am oberen Ende liegen mehrere Länder bei 6,5 Prozent. Bei einem Kaufpreis von 400.000 € macht das einen Unterschied von 12.000 € aus.

Kann ich die Grunderwerbsteuer sparen oder absetzen?

Sparen lässt sich, indem bewegliches Inventar im Kaufvertrag realistisch separat ausgewiesen wird – dafür fällt keine Grunderwerbsteuer an. Absetzen können sie nur Vermieter über die Abschreibung der Anschaffungskosten; für selbstgenutztes Wohneigentum ist sie steuerlich nicht abziehbar.

Wann muss die Grunderwerbsteuer bezahlt werden?

Nach dem notariellen Kaufvertrag schickt dir das Finanzamt den Steuerbescheid, der in der Regel innerhalb eines Monats zu zahlen ist. Erst nach der Zahlung erteilt das Finanzamt die Unbedenklichkeitsbescheinigung, ohne die keine Eintragung als Eigentümer ins Grundbuch erfolgt.

Quellen & Rechtsgrundlagen

  • Einkommensteuergesetz (EStG), insb. §§ 32a, 39b – gesetze-im-internet.de
  • Sozialgesetzbuch (SGB V, XI, III, IV) sowie SV-Rechengrößenverordnung 2026
  • Bundesministerium der Finanzen (BMF): Steuertarif und Programmablaufplan 2026
  • Bekanntmachungen zu Beitragssätzen, Faktor F und durchschnittlichem Zusatzbeitrag 2026

Rechtsstand: Steuerjahr 2026. Maßgeblich sind stets die amtlichen Quellen in ihrer aktuellen Fassung.

Jonas Jeamin Kröhn

Recherchiert und mit amtlichen Quellen (EStG, SGB, BMF) abgeglichen. Keine individuelle Steuerberatung.

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