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Auto & Mobilität

Dienstwagen-Rechner 2026: 1-%-Regel vs. Fahrtenbuch

Geldwerter Vorteil nach 1-%-Regel — und ob das Fahrtenbuch günstiger wäre.

Der Dienstwagen-Rechner rechnet mit den aktuellen Werten für das Steuerjahr 2026. Die Berechnung läuft live in deinem Browser – kostenlos, ohne Anmeldung und ohne dass deine Eingaben übertragen werden. Wie das Ergebnis zustande kommt, erklärt der Abschnitt „So wird gerechnet" weiter unten.

Eingaben

Inländischer Listenpreis bei Erstzulassung inkl. Sonderausstattung — nicht der Kaufpreis.

Für den Zuschlag von 0,03 % je km und Monat.

35 %

Steuersatz auf deinen letzten Einkommens-Euro — bei Durchschnittsverdienern oft 30–40 %.

Leasing/AfA + Sprit + Versicherung + Wartung. Leer lassen, wenn unbekannt.

30 %

Dein Ergebnis

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Ergebnis wird berechnet …

Hinweis: Unverbindliche Berechnung ohne Gewähr — ersetzt keine Steuerberatung. Alle Angaben ohne Gewähr auf Vollständigkeit und Richtigkeit.

So wird gerechnet

Formel & Rechenweg

Pauschalmethode: Geldwerter Vorteil = 1 % des Bruttolistenpreises pro Monat (0,5 % Plug-in-Hybrid, 0,25 % reine E-Autos bis zur BLP-Grenze) plus 0,03 % des BLP je Entfernungskilometer zur Arbeit. Dieser Vorteil wird deinem Brutto zugerechnet und mit deinem persönlichen Grenzsteuersatz versteuert. Fahrtenbuch-Alternative: Vorteil = tatsächliche Fahrzeugkosten × privater Nutzungsanteil — lohnt sich bei wenig Privatnutzung oder gebrauchtem Fahrzeug.

Darfst du deinen Dienstwagen privat nutzen, ist das ein geldwerter Vorteil, den du versteuern musst. Für die Bewertung gibt es zwei Wege. Die Pauschalmethode (1-Prozent-Regel) setzt monatlich 1 Prozent des Bruttolistenpreises an, dazu 0,03 Prozent je Entfernungskilometer für den Arbeitsweg. Für Elektro- und Hybridfahrzeuge gelten günstigere Sätze: 0,5 Prozent für Plug-in-Hybride und nur 0,25 Prozent für reine E-Autos, deren Bruttolistenpreis 100.000 € nicht übersteigt. Die Alternative ist das Fahrtenbuch: Hier wird der tatsächliche private Nutzungsanteil an den echten Fahrzeugkosten versteuert. Das lohnt sich vor allem bei geringer Privatnutzung oder einem bereits abgeschriebenen Fahrzeug – setzt aber ein lückenloses, zeitnah und manipulationssicher geführtes Fahrtenbuch voraus, das jede Fahrt mit Datum, Ziel, Zweck und Kilometerstand dokumentiert. Maßgeblich ist immer der Bruttolistenpreis zum Zeitpunkt der Erstzulassung, nicht der ausgehandelte Kaufpreis. Zuzahlungen an den Arbeitgeber mindern den geldwerten Vorteil.

Häufige Fragen

Was kostet mich ein Dienstwagen wirklich im Monat?

Deine tatsächlichen Kosten sind der geldwerte Vorteil multipliziert mit deinem persönlichen Grenzsteuersatz – plus Sozialabgaben, sofern dein Gehalt unter den Beitragsbemessungsgrenzen liegt. Beispiel: 450 € geldwerter Vorteil bei 35 % Grenzsteuersatz kosten dich rund 158 € Steuern im Monat, zuzüglich anteiliger Sozialabgaben.

Gilt die 0,25-%-Regel für alle E-Autos?

Nur für reine Elektrofahrzeuge, deren Bruttolistenpreis 100.000 € nicht übersteigt. Liegt der Listenpreis darüber, gilt die 0,5-Prozent-Regel. Die Schwelle ist hart: Schon 100.001 € führen in die höhere Klasse.

Wann lohnt sich das Fahrtenbuch?

Wenn du den Wagen überwiegend dienstlich nutzt oder er einen hohen Listenpreis hat, aber bereits abgeschrieben ist. Dann liegen die tatsächlichen anteiligen Kosten oft unter dem Pauschalwert. Der Preis dafür ist der Aufwand: Das Fahrtenbuch muss vollständig und ordnungsgemäß geführt sein, sonst erkennt es das Finanzamt nicht an.

Quellen & Rechtsgrundlagen

  • Einkommensteuergesetz (EStG), insb. §§ 32a, 39b – gesetze-im-internet.de
  • Sozialgesetzbuch (SGB V, XI, III, IV) sowie SV-Rechengrößenverordnung 2026
  • Bundesministerium der Finanzen (BMF): Steuertarif und Programmablaufplan 2026
  • Bekanntmachungen zu Beitragssätzen, Faktor F und durchschnittlichem Zusatzbeitrag 2026

Rechtsstand: Steuerjahr 2026. Maßgeblich sind stets die amtlichen Quellen in ihrer aktuellen Fassung.

Jonas Jeamin Kröhn

Recherchiert und mit amtlichen Quellen (EStG, SGB, BMF) abgeglichen. Keine individuelle Steuerberatung.

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