Zinseszins-Rechner: Sparplan und Endkapital berechnen
Startkapital, Sparrate und Zinssatz eingeben — Endkapital und Zinsertrag sehen.
Der Zinseszins- & Sparplan-Rechner rechnet mit den aktuellen Werten für das Steuerjahr 2026. Die Berechnung läuft live in deinem Browser – kostenlos, ohne Anmeldung und ohne dass deine Eingaben übertragen werden. Wie das Ergebnis zustande kommt, erklärt der Abschnitt „So wird gerechnet" weiter unten.
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Hinweis: Unverbindliche Berechnung ohne Gewähr — ersetzt keine Steuerberatung. Alle Angaben ohne Gewähr auf Vollständigkeit und Richtigkeit.
So wird gerechnet
Formel & Rechenweg
Endkapital = Startkapital × (1 + r)^n + Sparrate × ((1 + r)^n − 1) ÷ r. Dabei ist n die Laufzeit in Monaten und r der effektive Monatszins, der sich aus dem Jahreszins ergibt: r = (1 + Jahreszins)^(1/12) − 1. Diese Umrechnung ist genauer als eine einfache Division durch zwölf. Der Zinsertrag ist die Differenz zwischen Endkapital und der Summe aller Einzahlungen.
Der Zinseszinseffekt entsteht dadurch, dass bereits gutgeschriebene Zinsen selbst wieder Zinsen erwirtschaften. Anfangs wirkt das unscheinbar, mit den Jahren wächst der Effekt aber überproportional — deshalb ist die Laufzeit oft wichtiger als die Höhe der Sparrate. Ein Beispiel macht das deutlich: Wer 200 € monatlich über 15 Jahre bei 5 Prozent anlegt, zahlt 36.000 € ein und kommt trotzdem auf ein deutlich höheres Endkapital, weil der Zinsertrag mitarbeitet. Verdoppelt man die Laufzeit auf 30 Jahre, wächst das Ergebnis weit mehr als auf das Doppelte. Wichtig für die Einordnung: Dieser Rechner arbeitet mit einem konstanten Zinssatz. In der Realität schwanken Renditen, es fallen Kosten an, und die Inflation mindert die Kaufkraft des Endbetrags. Auf Erträge fällt zudem Abgeltungsteuer an, soweit sie den Sparer-Pauschbetrag übersteigen. Das Ergebnis ist deshalb eine Modellrechnung zur Orientierung und ausdrücklich keine Anlageberatung.
Häufige Fragen
Was ist der Zinseszinseffekt?
Zinsen, die deinem Guthaben gutgeschrieben werden, erwirtschaften in den Folgejahren selbst wieder Zinsen. Dadurch wächst das Kapital nicht linear, sondern exponentiell — je länger die Laufzeit, desto stärker fällt der Effekt aus.
Warum rechnet ihr nicht einfach mit Jahreszins geteilt durch zwölf?
Weil das den tatsächlichen Ertrag leicht überschätzt. Wir rechnen den Jahreszins korrekt in einen effektiven Monatszins um: r = (1 + Jahreszins)^(1/12) − 1. So entspricht die monatliche Verzinsung über zwölf Monate exakt dem angegebenen Jahreszins.
Sind die Zinserträge steuerpflichtig?
Ja, auf Kapitalerträge fällt Abgeltungsteuer an — allerdings erst oberhalb des Sparer-Pauschbetrags von 1.000 € pro Jahr (2.000 € bei Paaren). Die im Rechner ausgewiesene Steuer ist eine grobe Schätzung ohne Pauschbetrag; die tatsächliche Belastung ist meist niedriger.
Quellen & Rechtsgrundlagen
- Einkommensteuergesetz (EStG), insb. §§ 32a, 39b – gesetze-im-internet.de
- Sozialgesetzbuch (SGB V, XI, III, IV) sowie SV-Rechengrößenverordnung 2026
- Bundesministerium der Finanzen (BMF): Steuertarif und Programmablaufplan 2026
- Bekanntmachungen zu Beitragssätzen, Faktor F und durchschnittlichem Zusatzbeitrag 2026
Rechtsstand: Steuerjahr 2026. Maßgeblich sind stets die amtlichen Quellen in ihrer aktuellen Fassung.
Jonas Jeamin Kröhn
Recherchiert und mit amtlichen Quellen (EStG, SGB, BMF) abgeglichen. Keine individuelle Steuerberatung.
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